In einem Magazin präsentiert der Stern eine doppelseitige Werbeanzeige mit zwei zusammengesetzen Bildern. Das eine zeigt zwei Schwimmer, das andere die Tsunami-Katastrophe vom März 2011 in Japan . Meiner Meinung nach ist die Collage etwas fragwürdig. Es sagt für mich aus “Sportler sind schon toll und eine Story wert, aber Sachen wie dieser Tsunami sind dann schon ganz grosses Kino”. Natürlich tendieren die Medien schon zum Sensationsfanatismus, denn so haben sie “gute” Geschichten und hervorragende Verkaufszahlen. Aber das sollte vielleicht nicht so direkt nach aussen getragen werden – wenn auch unbewusst.
Achim Schaffrinna vom Designtagebuch schreibt ausserdem äusserst treffend: “Nur weil sich alles in Photoshop wunderbar zusammenschieben lässt, sollte man dies nicht immer tun.”
Was meint ihr zu dieser Kampagne? Seht ihr das auch eher kritisch oder nicht?
Hier die komplette Anzeige:
Bildquelle: Designtagebuch









Man sollte weniger rumheulen. Dann würden solche auf Provokation getrimmte Kampagnen gar nicht erst entstehen.
Und explizit die hier finde ich jetzt ehrlich gesagt gar nicht so schlimm.
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irene Antwort vom Oktober 13th, 2011 18:56:
Da gebe ich dir auch wieder recht. Und natürlich gibt es noch viel schlimmere Beispiele. Ich finde jedoch einfach, dass man mit sowas nicht Werbung machen sollte.
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Ich finds auch völlig in Ordnung. Sie haben ja daneben geschrieben, wie sie’s meinen.
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Ohne den Text daneben wärs übel. Mit dem Text zwar zur Hälfte gerettet. Trotzdem, die Zusammensetzung des Bildes… Naja. Es erstellt einen direkten Zusammenhang zwischen Sport und der Naturkatastrophe in Japan. Meiner Meinung nach wird die Grenze hier nicht überschritten, aber man traut sich verdammt nahe ran. Sensible Betrachter schockiert das Bild wahrscheinlich.
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Heutzutage gibts halt einfach keine tabus mehr
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